Alle Artikel in: Inspiration

Mein Ladenatelier in der CREMERIE

Seit einigen Jahren blicke ich immer wieder auf ein schönes kleines Ladenlokal, das in unmittelbarer Nähe zu meiner Wohnung liegt. Vor langer Zeit war es wohl mal ein Milchlädchen gewesen, später ein Getränkeladen, dann ein nettes kleines Café und zuletzt eine Galerie. Immer dachte ich, dass ich dort am liebsten arbeiten würde… Ende Januar habe ich dann innerhalb von einer Woche ein wunderbares Gespräch mit der Galeristin geführt und auch einen Mietvertrag für mein Ladenatelier in der CREMERIE erhalten. Plötzlich wurde mein lang gehegter Traum wahr… Nun bin ich bereits umgezogen (mit einem weinenden Auge, da ich ich natürlich sehr gerne in Schwabing war), aber glücklich und dankbar endlich Atelier und Familie an einem Ort zu haben! Ich freue mich über die neuen Möglichkeiten, die sich aus der CREMERIE ergeben! Für die nächsten Wochen gibt es erst einmal vorläufige Öffnungszeiten, da ich ausprobieren möchte, welche Zeiten auf lange Sicht günstig sind: Di, Do und Frei von 09:30 -12:30 Uhr, Frei von 16:00 bis 19:00 Uhr Sa 11:00 bis 14:00 Uhr Weitere Termine sind nach Vereinbarung möglich!

Himmelsbilder

Immer wieder richtet sich mein Blick in die Höhe, in die Wolken, in den Himmel… Gerade bei den letzten beiden Oktoberfesten, die ich besucht habe, sind viele Himmelsbilder entstanden. Sie wirken, als wären die ganzen Fahrgeschäfte und Buden in einer eher unwirtlichen, menschenleeren Gegend aufgenommen, vielleicht irgendwo in einer der Wüstengegenden Amerikas. Warum entscheide ich mich für diese Perspektive und richte meinen Blick z.B. nicht auf die Menschenmassen, die sicherlich auch für einige skurrile Aufnahmen geeignet wären? Was lenkt meinen Blick, wie entscheide ich, was ich photographiere und was nicht? Beim Betrachten meiner Bilder, habe ich an zwei meiner früheren Lieblingsfilme denken müssen: „Arizona Dream“ und „Gas Food Lodging“. Beide Filme habe ich schon lange nicht mehr gesehen, aber sie haben mich vor allem durch ihre besondere Atmosphäre stark geprägt. Sie sind in einsamen Wüstenkäffern der USA angesiedelt und auch ihre Protagonisten sind einsame, suchende Menschen. Dennoch sind diese Filme nicht hoffnungslos sondern vor allem sehnsuchtsvoll. Ihre meist jungen Hauptdarsteller sind auf der Suche nach Seelenverwandtschaft und einem größeren Lebenssinn inmitten der Perspektivlosigkeit ihrer Umwelt. …

Paper Wood Poetries

Lange hatten meine auf Holz aufgezogenen Bilder keinen richtigen Name. Oft nannte ich sie dann einfach Holzbilder, doch dies fand ich eigentlich viel zu… na ja, hölzern und prosaisch. Irgendwann habe ich dann ein Blatt Papier genommen und alle Wörter notiert, die mir zu meinen Bildern einfielen und dann war der Name irgendwann da: Paper Wood Poetries – poetische Photographien auf Büttenpapier und Holz Englische Wörter haben einfach einen schönen Klang… Zu den drei Worten fällt mir irgendwie sofort eine passende kleine Melodie dazu ein, die behalte ich aber lieber für mich und summe sie nur ganz leise vor mich hin…